ANDERS WOHNEN IST MÖGLICH!

Finanzierungsmodelle

Eigentum

entweder der Gemeinschaft oder einer Einzelperson. Zu letzterem erinnern wir daran, dass einer der wenigen Grundsätze für alle langfristigen Gemeinschaftsprojekte, die ein Miteinander auf Augenhöhe anstreben, der gemeinschaftliche Besitz sein sollte.

 

Gütergemeinschaft

im Allgemeinen eine besondere Form der Eigentumsverhältnisse, bei der alle Mitglieder einer Gemeinschaft Eigentümer sind, auch Kollektiv- oder Gemeinschafseigentum genannt. In Gemeinschaften oft in Form von Geldeinlagen bei Eintritt (manchmal mit verlorenem Zuschuss) praktiziert, der bei Austritt wieder ausbezahlt wird.

www.erbrecht-heute.de/ratgeber/guetergemeinschaf/

 

Miete/Pacht

Ein Grundstück mit/ohne Immobilie wird über einen befristeten oder unbefristeten Zeitraum gegen eine Miete überlassen. Bei der Pacht handelt es sich meistens um landwirtschaftliche Grundstücke, die oft zweckgebunden sind, der Pachtzins ist meist geringer als Miete, die sich auf Haus und Grund bezieht.

 

Erbbaurecht / Oberflächenrecht

ermöglicht es ein Grundstück über einen Zeitraum zwischen 30 bis 99 Jahren zu nutzen und darauf eine Immobilie zu errichten. Grundstücke mit entsprechenden Verträgen werden häufig von Gemeinden, Kirchen oder Stiftungen angeboten.

www.de.wikipedia.org/wiki/Erbpacht  , www.haus.de/geld-recht/erbpacht-of-ein-schnaeppchen-manchmal-ein-risiko

 

Mietkauf

dem Mieter wird vom Vermieter das Recht eingeräumt, innerhalb einer bestimmten Frist die gemietete Sache käuflich zu erwerben.

 

Genossenschaftsanteile

die Anteile an einer Genossenschaft können auch als Geldanlage verwendet werden. In der Regel gibt es für die Einlage eine Mindest- und eine Höchstsumme, um die Sicherheit und Stabilität der Genossenschaft zu gewährleisten und einen Ankauf zu ermöglichen.

www.verivox.de/geldanlage/themen/genossenschafsanteile/

 

Gesellschafterdarlehen (GmbH)

ein Darlehen, das von Seiten eines oder mehrerer Gesellschafter eingelegt wird. Der Gesellschafter hat sowohl Eigenkapital (seine Geschäftsanteile) als auch Fremdkapital (das Darlehen) gegeben. Er erhält zum einen Gewinnanteile, zum anderen Zinsen.

 

Vermögenspool

Finanzierung ohne Banken, ohne Zinsen, mit Wertsicherung (funktioniert in Österreich nach Dr. Diestelberger). In einem allgemeinen Vermögenspool fließen Beiträge von Menschen zusammen, die ein sozial sinnvolles Wirtschafsprojekt unterstützen, um die Anschaffung von Grund, Gebäuden, die Errichtung oder Sanierung von Gebäuden sowie den Bau von Energie- und sonstigen Anlagen für wichtige menschliche Bedürfnisse zu ermöglichen. In Italien zurzeit nicht machbar.

www.vermoegenspool.at

 

Mietshaus-Syndikat

nicht kommerzielle Beteiligungsgesellschaf (GmbH) zum Erwerb von Immobilien als Gemeineigentum um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. Ein Hausverein und das M-Syndikat sind Gesellschafter der Immobilien-GmbH die Eigentümer der Immobilie ist. Der Hausverein verwaltet die Immobilie alleinverantwortlich.

www.syndikat.org/de/  https://de.wikipedia.org/wiki/Mietshäuser_Syndikat

 

Baugruppe

Gleichgesinnte kaufen, organisieren und bauen sich ihren Wohntraum selber ohne Bauträger.

www.haus.de/bauen/baugruppen

Finanzregelung innerhalb der Gemeinschaft

(Teil-)Finanzierung durch gemeinsamen Betrieb

Die Gemeinschaft führt Tätigkeiten und Angebote, die Einnahmen kreieren, z.B. Seminarbetrieb, Catering, Untervermietung von Räumlichkeiten oder solidarische Landwirtschaft.

Individuelle Ökonomie

jeder sorgt für sich selbst und bezahlt die vereinbarten Beträge und Leistungen. Gemeinsame Kosten werden auch gemeinsam geteilt.

Solidarische Ökonomie

eine Form des Wirtschaftens, bei welcher Geld als Bewertungs- und Zahlungsmittel ganz oder teilweise durch andere Prozesse oder Vereinbarungen ersetzt wird.

Gemeinsame Ökonomie

hat das Ziel, dass alle Mitglieder gemeinsam wirtschaften, dass alle ihr Einkommen vollständig in eine gemeinsame Kasse geben, aus dieser alle Konsumbedürfnisse der Mitglieder, aber auch der Gemeinschaft als Ganzes erfüllt werden.

Sharing Economy 

gemeinsamer Konsum, Tausch ohne Geld, Ausleihen von Gegenständen und das gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen. Etwas nicht zum Eigentum machen, sondern vorübergehend benutzen, bewohnen und bewirtschaften.

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Zuerst das Projekt oder die Gruppe?

Die Kerngruppe und die Mitglieder

Klarer Zweck und gemeinsame Intention

Gemeinschaftsbildung

w

Organisation und Rechtsform

Partizipatorische, faire und transparente Ent-scheidungskultur

Hilfreiche Konflikt-lösungsmethoden

Finanzierungsmodelle

Cohousing Südtirol
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